Die Königin

Königin Sirinhilde III. Königin Sirinhilde III. von Stauchen, Herzogin von Herothien, Gräfin zu Stauchengrund, Trägerin des mächtigsten blauen Drachenrings 'Reginsfars Herzblut', ehelich verbunden mit Sgreefried von Melfengrund, Sohn des Grafen Isenbart. Sie ist eine gerechte und weitsichtige junge Fürstin, die dem höfischen Tugendideal einer Adelsdame ebenso standhält wie jedem Gegner im ritterlichen Schwertkampf, zu dem sie - der Tradition der Herrschersippe entsprechend - ausgebildet wurde. In einer langen Reihe von Herrscherinnen (und nur wenigen Königen) trägt sie so bis heute Gerofells Schwert Triftan und Swanhilds Schild Krimme mit Kraft, Stolz und Würde.
Man sagt, aus der tiefen Freundschaft von Swanhild und Reginsfar ging das Herrschergeschlecht der Staucher hervor. Die wichtigsten Legenden sprechen davon, dass Drachenblut durch die Adern der Herrschenden fließt und somit den Herrschaftsanspruch belegen soll. Stimmen die dies bezweifeln sollten sich besser vor Krimbarts Inquisition hüten.

Oberster Heerführer

Das Staucherwappen Oberster Marschall ist Graf Isenbart Graufels von Melfengrund, der Träger von 'Reginsfars Schuppe', treuster Gefolgsmann Sirinhildes, der schon ihrem Vater Beron gute Dienste geleistet hat und zuletzt ein Ehrenduell gegen den aufrührerischen Herzog Firswind von Eisbach glorreich gewann (dieser zweifelt bis heute öffentlich daran, daß Drachenblut durch die Adern des Herrschergeschlechts fließt). Isenbart ist das zeitgenössische Vorbild aller ritterlichen Herren. Seit Berons Tod vor eingen Jahren sitzt er bei Staatsgeschäften an Sirinhildes Seite als ihr weiser Berater und ihre starke Hand. Sein ritterliches Talent vererbte er an seinen - von allen Damen verehrten - Sohn Sgreefried.

Der Herzog von Thalithien

Ritter der Inquisition Graf Krimbart Vierwind von Thalismundis, Erzdekretor des Reiches, ehrenwerter Träger von 'Reginsfars Klaue'. Er führt ein strenges Regiment über sein grünes Land im Nordwesten. Krimbart Vierwinds wahre Macht beruht auf seiner gefürchteten Garde, die das Sonnensymbol und den weißen Drachen im Schild trägt und ihm als Großinquisitor beim Kampf gegen allerlei "Aberglauben" treu zur Seite steht. So haben die Dekrete und Dogmen des Groß-Inquisitors des Reiches in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Und auch sein Vorgehen gegen die im Clannthin verborgen lebenden Hexen hat sich in letzter Zeit verschärft. Sirinhilde III. befürchtet, daß das harsche Blut seines Vaters Sonfried allzu heiß in seinen Adern brennt. Sein Hofstaat flüstert, er habe sich so verändert, seit Sirinhilde III. seinen Minnedienst und dann den Ehebund mit ihm ablehnte und sich dem wesentlich jüngeren Sgreefried zuwandte...

Der Herzog von Tobrinthien

Graf Feirefiz von Thabronit ist der Herzog von Tobrinthien und Träger von 'Furwins Odem'. Als treuer Vasall Sirinhildes III. macht er als heißblütiger Recke der alten und neuen Schule von sich reden. Er ist verlobt mit der elfenhaften Arnive Mildmond aus Galothien. Seit dem mysteriösen Tode des grausamen Barons Herbert von Rathelbeck unterstützt er Agathes Bemühungen, das Land wieder zu Frieden und Eintracht zu führen.

Die vier Ratsmitglieder Galothiens

-Gräfin Tithia von Mildmond ist eine Rathsherrin Galothiens. Ihre spitzohrige Halbschwester Arnive ist seit einigen Monaten mit Feirefiz verlobt und gibt dem Hofstaat mit ihrer holden Lieblichkeit schon lange Rätsel auf. Tithia ist im galothischen Rat zudem eine eifrige Verfechterin der Magie und führt die heftigsten Worte gegen Krimbart Vierwind. Vor einiger Zeit verhängte sie gar eine Handelsblockade gegen ihn, nachdem er zwei angebliche Hexen grausam öffentlich hinrichten ließ.
- Graf Wolfgar Bernblau von Stauchenfeld ist ein Cousin Sirinhildes und der Hauptgrund, daß der Rat weiterhin besteht.
- Freifrau Mirinda Ortfried stammt aus Hochburg, dem Handelszentrum des Erzlehens und ist der wirtschaftlich aktivste Kopf in ganz Stauchen. Nie erblühte Hochburg und damit Galotien so wie jetzt. Sie versteht es, aus und für alle(n) Seiten den größten Profit herauszuholen.
- Freiherr Traugott-Seyfried von Langmut-Auwind ist Sirinhilde III. verbunden, da er den Ehebund mit ihrer Cousine Lisande schloss. Ein echter Aufsteiger, der als Bürgerlicher in die Königsfamilie einheiratete.


Der Herzog Darkothiens

Armunthius Schwarzwasser regiert hier von seinem roten Turm aus. Gespeist wird seine Macht immer noch - so sagt man - von Furwins Karfunkelstein und - so erlebt man alljährlich - von seinen Heuchlertum vor Sirinhildes Hofstaat. Ausserdem scheint er mehr Beziehungen ins Ausland zu pflegen als nach Stauchen selbst - wie sonst erklärt sich, daß das abgeschiedene und recht arme Darkothien seit einigen Jahren aus eigener Kraft aufrecht stehen kann?

Akademieleiter

Ambrosius Wirbelstein von Grünfels-Stiefelstolz: Obwohl sein Stammland eigentlich Thalitien ist, in dem sein älterer Bruder eine Baronie sein Eigen nennt, hat Ambrosius Wirbelstein von Grünfels-Stiefelstolz in der tobrinthischen Akademie-Provinz seine wahre Heimat gefunden, wie er selbst bestätigt. Verbunden mit dem Land und mit dem Volk durch seine bodenständig-offene und neugierig-interessierte Art und seinen gelassenen Charakter, weiß er zudem dünnwandige diplomatische Wege gekonnt zu beschreiten. Auf diese Weise wird er nicht nur dem oft ungestümen Temperament des Lehnhalters Feirefiz Herr, sondern glättet auch die überschäumenden Wogen im Adelskonvent Tobrinthiens, ohne dabei die priviligierte Stellung seiner Akademie aufs Spiel zu setzen. An den Adelshöfen ist er zwar oft als spitzzüngig durch seine oft allzu ideologisch-philosophische Grundhaltung in Verruf gekommen, jedoch zieht man ihn immer noch gerne bei schwierigen Problemen arkaner wie politischer Natur zu Rate. Auch Sirinhilde III. schätzt seinen "klaren Blick" und seine offensive Art der Problemlösung. Die Akademie erwuchs unter seiner Führung dabei zu einem wahren Hort des Wissens - "zu freimütig und unkontrolliert", wie Krimbart Vierwind jedoch meint!


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