Die Stauchische Akademie zu Tobrinthien
In der Akademie hat man sich weniger der Kampfmagie und der arkanen Macht der Zerstörung, als vielmehr der Alchemie, der Lehre von den Elementaren sowie der Mechanik, Mantik und Xenofaunistik gewidmet.
Hier sind hunderte von Trankrezepturen bekannt und werden monatlich neue erforscht. Hauptsächlich dienen sie der Heilkunst, doch damit untrennbar verbunden ist natürlich auch ein grosses Wissen über die verschiedensten Gifte und Krankheiten.
Ein weiteres grosses Gebiet ist die Beschwörung und Beherrschung elementarer Mächte - in einem den verschiedensten Naturgewalten so ausgelieferten Land wie Stauchen war diese Entwicklung wohl zwangsläufig. So kennt man hier viele Naturgeister sowie die den Elementen zugeordneten Djinni und pflegt zu ihnen ein gutes Verhältnis.
Auch die mantischen Künste und die Xenofaunistik werden erforscht und gelehrt. Leider beschränken sich die Prophezeiungen zumeist auf (in den allermeisten Fällen zutreffende) Wettervorhersagen oder die Bestimmung des Geschlechts von Ungeborenen. Die Erforschung unbekannter und mythischer Tierarten beschränkt sich hauptsächlich auf Quellenarbeit an alten Texten und Überlieferungen, ist es doch sehr gefährlich, die Legendenländer als letztes Refugium seltener Arten aufzusuchen.
Ein besonderes Interesse gilt ausserdem der Artefaktmagie und Mechanik. Jaja, wieviele wundersame Zauberdinge und nützliche Apparaturen für Landwirtschaft und Haushalt diese Akademie schon hervorgebracht hat...